Eine internationale Studie unter Leitung der Universität Wien erforscht, wie Menschen mit Alzheimer neue Lieder lernen und welche Hirnareale dabei aktiviert werden, um Musik gezielt gegen den kognitiven Abbau einzusetzen.
01Zusammenfassung
- 01Das Projekt „M4M – Music for Memory“ wird vom FWF mit knapp 850.000 Euro gefördert und läuft über vier Jahre.
- 02Rund hundert Personen ab 65 Jahren mit leichtgradiger Alzheimer-Demenz studieren gemeinsam mit Musiktherapeuten neue, eigens komponierte Lieder ein.
- 03EEG- und MRT-Messungen an der MedUni Wien zeigen die Gehirnaktivität beim Zuhören, Singen und Wiederholen der Lieder.
- 04Die Studie sucht im Raum Wien 40 Teilnehmer mit Pflegestufe eins bis zwei für ein Jahr, die bereit sind, neue Lieder zu erlernen.
- 05Ein Crossover-Design vergleicht eine intensive Lernphase (zwei Einheiten pro Woche) mit einer geringen Übungsintensität (einmal im Monat).
02Warum es wichtig ist
Die Ergebnisse könnten helfen, Musiktherapie gezielt zur Verlangsamung des kognitiven Abbaus bei Alzheimer einzusetzen und Betroffenen einen neuen Zugang zu Erinnerungen zu ermöglichen.
Die Antworten werden von einer KI aus der Zusammenfassung der Meldung erstellt; sie sind keine Anlage-, Gesundheits- oder Rechtsberatung.



