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Arte zeigt Oper über verschleppte Kinder aus Cherson

Die Oper „Die Mütter von Cherson“ und eine begleitende Dokumentation laufen bei Arte. Im Mittelpunkt steht das Schicksal ukrainischer Kinder, die nach Russland gebracht wurden, sowie der Weg ihrer Angehörigen.

Pulse NewsSamstag, 24. Oktober18:40 · vor 1 Std.1 Min. Lesezeit

00Kurz gesagt

  • Arte zeigt die Oper „Die Mütter von Cherson“ und eine Dokumentation dazu.[2][3]

  • Das Werk von Maxim Kolomiiets behandelt die Entführung ukrainischer Kinder nach Russland.[2]

  • In der Süddeutschen Zeitung ist von 17 000 als vermisst geltenden Kindern die Rede.[2]

  • HÖRZU nennt die Länge der Dokumentation mit 35 Minuten.[3]

01Was geschah

Arte zeigt die Oper „Die Mütter von Cherson“, die sich mit dem Schicksal ukrainischer Kinder befasst, die nach Russland gebracht wurden. Laut Süddeutscher Zeitung wurde das Werk von Maxim Kolomiiets begonnen, als der Krieg schon lief, und nun ebenfalls in Kriegszeiten aufgeführt. Die Aufführung fand demnach im Teatr Wielki in Warschau statt.[2]

Die begleitende Dokumentation bei Arte trägt ebenfalls den Titel „Die Mütter von Cherson“ und thematisiert die Entstehung der Oper. HÖRZU beschreibt sie als 35-minütigen Film und nennt als einen Schwerpunkt das Schicksal von Yulia Radzevilova.[3]

02Wer was sagt

Die Quellen selbst enthalten vor allem Beschreibungen des Stoffes und des Programms, aber keine ausführlichen O-Töne aus der Oper oder der Dokumentation. Die Süddeutsche Zeitung schreibt, dass noch immer 17 000 Kinder als vermisst gelten. Die Quellen äußern sich dazu nicht, welche Stellen der Produktion dieses Zahl und diese Bewertung im Detail einordnen.[2][3]

03Wo die Quellen abweichen

Die Quellen setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die Süddeutsche Zeitung beschreibt vor allem die politische Dimension und nennt die Zahl von 17 000 vermissten Kindern, während HÖRZU stärker auf die Entstehung der Oper und auf Yulia Radzevilova blickt. Die FAZ-Quelle ist nur über die Überschrift erkennbar und liefert im vorliegenden Material keine weiteren Angaben.[1][2][3]

04Was noch unklar ist

Die Quellen äußern sich dazu nicht, wie viele Kinder in der Oper konkret auf der Bühne oder in der Dokumentation vorkommen. Sie sagen auch nicht, welche Rolle die FAZ inhaltlich genau ausführt, weil nur die Überschrift vorliegt. Unklar bleibt zudem, wie die Produktion den Stand der Suche nach den Kindern bewertet; dazu schweigen die Quellen.[1][2][3]

Die Quellen äußern sich dazu nicht, ob Arte die Oper und die Dokumentation zeitgleich oder zu unterschiedlichen Terminen zeigt. Ebenfalls offen bleibt, wie groß der Anteil von Musik, Interviews und Archivmaterial in der Dokumentation ist. Auch dazu schweigen die Quellen.[2][3]

Quellen

  1. [1]FAZ Feuilleton„Die Mütter von Cherson“: Das Kriegsverbrechen auf der Opernbühne
  2. [2]Süddeutsche ZeitungUkraine-Krieg: Arte zeigt Oper „Die Mütter von Cherson“ - Kinder werden noch immer vermisst
  3. [3]HÖRZUDie Mütter von Cherson

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